Krieg gegen die Fotografie

 
 


03.05.2018

Immer wenn man denkt schlimmer kann es kaum noch kommen, finden EU und Bundesregierung neue Wege um die Bevölkerung noch schlimmer zu drangsalieren als zuvor.

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue DSGVO = Datenschutzgrundverordnung.

"Verstehen Sie Spaß?" Für viele Fotografen, egal ob Amateur oder Profi, gilt dieses Motto ab 25. Mai 2018 nicht mehr.

Wissen zur DSGVO – 7 Tipps für Fotografen

Der Name klingt erst einmal harmlos. Was dahinter steckt, könnte sich als der gesellschaftliche Supergau erweisen.
Denn ab dem Stichtag wird es niemandem mehr erlaubt sein, digitale Fotos von Menschen zu machen - egal ob mit Absicht oder aus Versehen.
Der vorgebliche Grund: Digitale Fotos beinhalten auch Informationen zu Zeit und Datum.
So könnte theoretisch aus jedem Foto ein Beweisstück werden.
Denn in den EXIF-Daten fügt beinahe jede Digitalkamera (auch die von Mobiltelefonen) dem Foto Informationen bei, wie mp3-Tags bei einer Musik-(Audio)datei. Diese enthalten Datum und Uhrzeit, sowie ggf. GPS-Daten zum Ort der Aufnahme.
Daher betrachtet die deutsche Rechtsprechung ab sofort jedes Digitalfoto als "Datenerhebung"

Beispiel: Ich erkenne auf einem Foto im Internet die Frau von einem Kollegen und zeige ihm das Foto. Dann könnte der anhand Datum und Uhrzeit (wenn die Kamera dahingehend korrekt eingestellt ist) seiner Frau nachweisen, wann sie wo war.

Ausgenommen sind offiziell legitimierte Mitarbeiter der Presse und noch ein paar wenige "Scheinheilige".

So viel zu dem "Rahmen" - jetzt zu den Folgen, die schier unabsehbar sind.
Zuvor eine "kleine" Anmerkung:
EU und Bundesregierung kennen ja bei ihrer Datensammelwut kaum noch Grenzen. Parallel dazu werden die Menschen immer weiter in ihren Möglichkeiten eingeengt.

Nirgendwo in der Öffentlichkeit kann man seit 25. Mai noch Fotos machen, da immer das Risiko besteht, dass ungewollt jemand mit im Bild ist - oder absichtlich ins Bild läuft um Ärger zu machen.
Urlaubsfotos am Strand oder Erlebnispark - alles Geschichte!
Fotos vom Auto auf der Straße für den Gebrauchtverkauf - unmöglich.
Fotos von Parties, Betriebs- oder Geburtstagsfeiern - verboten.
Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Die EU hat allerdings nur Rahmenbedingungen vorgegeben und den Regierungen der Mitgliedsstaaten offen gelassen, wie streng sie die Umsetzung am Ende auslegen. Schweden, z.B. hat mit einem Federstrich Sport-Konzert- oder Hobbyfotografen die Angst vor den Abmahnanwälten genommen.

Österreich hat am 20.04.2018 der DSVGO die Zähne gezogen und zeitgleich den Abmahnvereinen die Geschäftsgrundlage entzogen, da es keine Schadenersatzforderungen mehr zulässt.

Infos: www.heise.de/newsticker/meldung/Keine-Strafen-Oesterreich-zieht-neuem-Datenschutz-die-Zaehne-4031217.html

Weitere Petition zu dem Thema die auch Fotografen und Seitenbetreiber betrifft:

www.openpetition.de/petition/online/mit-dsgvo-erleichterungen-fuer-kmu-nur-leistbares-fordern-sanktionsverzicht-kmuaufschrei

Die Bundesregierung hat dabei durch Nichtstun auf "volle Härte" gesetzt!
Wofür bezahlen wir denn unsere Steuern? Für Nichtstun?

Es sollen Strafen bis zu 20.000.000 - in Worten zwanzig Millionen Euro - möglich sein. Für ein verschissenes Foto!
Anzeige genügt. Eine Forderung auf Schadenersatz beim "richtigen" Anwalt ebenso.

Was bekommt man für Vergewaltigung, Kindesmissbrauch oder Totschlag???

Allein dieses mögliche Strafmaß wird viele einschüchtern. Doch damit nicht genug.
Ganze Berufszweige haben über Nacht ein existenzielles Problem!

Privatdetektive haben vielfach als Beweismittel nur Fotos. Womit sollen die in Zukunft arbeiten, wenn sie keine Fotos mehr machen dürfen ohne vorher die schriftliche Genehmigung der / des Fotografierte/n einzuholen?

Berufsfotografen müssten bei Hochzeiten oder Taufen von JEDEM EINZELNEN eine schriftliche Erlaubnis haben, die sie in ihrem Job legitimiert!

Die Abmahnanwälte (übrigens ein illegaler Berufszweig - kein Anwalt darf ausschließlich mit Abmahnungen seinen Unterhalt bestreiten) stehen bereits in den Startlöchern!

Und das alles in einem Land, in dem nur wegen der Unfähigkeit resp. Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Volk, die Gerichte ohnehin gnadenlos überlastet sind.

Und jetzt mal zu den möglichen neuen Straftätern. Beinahe jeder hat inzwischen ein Mobiltelefon mit dem man auch Fotos machen kann. Damit sind wir einmal mehr ein Land mit beinahe 100% potenziellen Tätern.
Gutmütig rechne ich jetzt mal nur jeden zweiten Bundesbürger, also 40.000.000.
Nun werden die Anwälte aktiv, die im Internet nach Fotos suchen, auf denen Menschen zu erkennen sind. Der Inhaber der Bildrechte bekommt Post - 40.000.000 mal werden Abmahnungen verschickt wenn jeder Zweite nur ein Foto hat, das ihm zum Verhängnis wird.

Doch bei 40.000.000 Menschen werden es weit mehr Fotos als nur eines pro Nase.
Aller guten Dinge sind drei... macht also 120.000.000 Fotos.
Oder meint hier etwa einer, das wäre unrealistisch? Na, das wollte ich auch meinen...

Und diese 120.000.000 multiplizieren wir jetzt mit dem Mittel an möglichem Strafmaß, also mit 10.000.000.
Das gibt eine Zahl mit 14 - vierzehn - Nullen. Ich hab keine Ahnung wie man diese dann nennt aber so sieht sie aus: 1.200.000.000.000.000

Und dieses Damoklesschwert hält die neue Regierung Merkel nun über unsere Köpfe!

Hier noch ein Zitat zum Thema von einem Bekannten:
"Seit einigen Tagen quäle ich mich auch bereits mit diesem Thema.
Abgesehen von der Ungleichbehandlung zwischen gewerblichen und privaten Fotografen, könnte es tatsächlich der ultimativen Zensur dienen.
Deutschland als Vorreiter der „Nichtberichterstattung“. Ich denke da an Demos aller Art oder Polizeigewalt (wie in Spanien) die man so unsichtbar machen kann.
Nun, wir sind ein freies Land, in dem die Regierung die Freiheit genießt mit dem Souverän machen zu können was sie will.
Vermutlich müssen wir den Begriff Freiheit nur neu definieren, dann wird wohl wieder alles in Ordnung sein.
Da ich selber gut und reichlich fotografiere, bin ich mal gespannt was für Polizeieinsätze da jetzt folgen.
Das bedeutet im Klartext, fotografieren an allen öffentlichen Orten verboten.

Ich überlege mal gerade, was man ab jetzt dem 25.5 machen müsste.
Theoretisch müsste man täglich zumindest eine Strafanzeige gegen unbekannt stellen, weil man wen gesehen hat, der auf dem Marktplatz fotografiert hat und dabei auch garantiert Personen erfasst hat.
Beweise konnte man leider gerade nicht sichern (fotografieren) weil das eine unerlaubte Datenerhebung gewesen wäre. Es ist soooo krank!"

Das ist die neue Freiheit die wir mit der Fortsetzung der GroKo bekommen haben.
Einer Regierung, die keiner gewählt hat und die sicher auch keiner wollte.

Wir dürfen gespannt sein, was als nächstes kommt.
Daher sollte JEDER der das hier liest, die Information AN JEDEN WEITERGEBEN den er kennt. Denn von diesem Wahnsinn werden wir ALLE betroffen sein.
Du brauchst nur Dein Telefon aus der Tasche zu holen, schon bist du potenziell ein Straftäter!

Und die Abmahnungen werden eine Lawine von ruinierten Existenzen nach sich ziehen!
Das ist keine Schwarzseherei, sondern eine logische Konsequenz.
Einmal mehr werden Bürger gegen Bürger aufgehetzt - und alles dient nur einem Ziel:
Uneinigkeit der Menschen. Solange wir uns gegenseitig bekriegen, können sich "die da oben sicher fühlen" - und das dürfen wir nicht zulassen.

Schon vergessen? WIR sind ein Volk, geeint dadurch, dass wir von einer Regierung geknechtet werden.
Wer das anders sieht - schlaf weiter bis auch Dein Arsch in die Schusslinie gerät.
Dann ist es nur leider zu spät!

Hier geht es zur Petition gegen die DSGVO (Datenschutz Grundverordnung) die wiederum die Fotografie
in unabsehbarer Weise einschränkt und in großen Teilen zum Straftatbestand macht.

   
   

 



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